ID #1137

Tipps zur Antitranspiranten-Anwendung

An dieser Stelle möchten wir die häufigsten Anwendungsfehler bei der Benutzung von Antitranspiranten gesammelt darstellen und um Tipps ergänzen.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und beachten Sie diese Punkte genau um eine größtmögliche Reduktion des Schwitzens bei gleichzeitig bester Hautverträglichkeit zu gewährleisten!

 

  1. Antitranspirante nur äußerlich anwenden!
  2. Reinigen Sie die betroffene Hautpartie vor der Anwendung!
    Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Haut vor einer Anwendung mit Antitranspiranten immer auf sanfte aber effektive Art und Weise säubern, so dass die Poren und Ausgangskanäle der Schweißdrüsen möglichst frei von Talg, Fetten und anderen Rückständen sind.

    Nach der Reinigung lassen Sie die Achseln unbedingt vollständig trocknen, bevor Sie Ihr Antitranspirant auftragen. Vermeiden Sie starkes Rubbeln mit einem Handtuch sondern tupfen Sie die Haut lieber trocken. Als praktikabel hat sich notfalls auch kühlende Luftzufuhr über einen Fön herausgestellt. 
  3. Verwenden Sie Antitranspirante immer nur abends, als letzte Tat des Tages!
    Benutzen Sie Ihr Antitranspirant am besten ganz am Ende des Tages, wenn möglich in entspannter Atmosphäre, bereits im Bett liegend. Am Abend schränkt der Körper den Stoffwechsel ein und der Schweißfluß wird reduziert. Dies schafft eine möglichst trockene Situation in der das Antitranspirant optimal auf die Schweißdrüsen einwirken kann und nicht direkt wieder "ausgewaschen" werden kann.

    Sollten Sie auch im Bett liegend noch schwitzen versuchen Sie folgenden Trick: stellen Sie sich Ihren Wecker auf einen Zeitpunkt in der Nacht, zu dem Sie normalerweise bereits schlafen (und das Schwitzen dadurch normalerweise automatisch reduziert ist). Tragen Sie das Antitranspirant auf und schlafen Sie weiter.

    Eine Anwendung am Morgen oder während des Tages macht nur dann Sinn, wenn Sie sich dadurch besser und sicherer fühlen. Hier würde jedoch eher ein psychiologische Aspekt zur schweißreduktion beitragen.
  4. Benutzen Sie so wenig Antitranspirant wie möglich!
    Bei Achselschwitzen reicht zum Beispiel ein einziger (!) Tropfen pro Achselhöhle vollkommen aus. Sollte sich auch das als zu viel herausstellen, kippen Sie die Flasche leicht an, bis sich ein wenig der Flüssigkeit auf dem Flaschekopf sammelt. Fahren Sie mit der Fingerkuppe über den Flaschenkopf und nehmen Sie so die Flüssigkeit auf. Verteilen Sie diese in einem kleinen Bereich in der Mitte der Achselhöhle. Beachten Sie unbedingt auch den nachfolgenden Hinweis...

  5. Behandeln Sie nur die Hautpartien die auch Schweiß absondern!
    Um beim Beispiel Achselschwitzen zu bleiben ist dies ein ca. 2 Euro-Stück großer Bereich in der Mitte der Achselhöhle. Alle weiter außen liegenden Bereiche der Achseln müssen nicht behandelt werden. Im Außenbereich der Achseln tritt auch die größte Bewegungsreibung auf, was in verbindung mit einem Antitranspirant zu unnötigen Reizungen führen kann.
  6. Planen Sie spürbare Reaktionen der Haut ein!
    Der Vorgang der Verpropfung der Ausgangskanäle der Schweißdrüsen ist ein chemischer Prozess, der in den vielen Fällen spürbar von statten gehen wird. Stellen Sie sich also am besten darauf ein und sorgen Sie für Ablenkung (z.B. ein gutes Buch).

    Der Vorgang der Pfropfbildung dauert dürfte dabei in den ersten 15 Minuten am deutlichsten spürbar sein. Wenn Sie diese Viertelstunde aushalten gewährleisten Sie eine optimale Wirkung Ihres Antitranspirants.
  7. Verwenden Sie nur Antitranspirante mit hautpflegenden Zusatzstoffen!
    Sollten die in Punkt 3 beschriebenen Reizungen nicht auszuhalten sein oder Sie einfach stören, empfehlen wir unser reizreduziertes Antitranspirant AHC20 sensitive sowie der hautpflegenden Lotion Nutric2. Diese beruhigt die Haut und kühlt in Sekunden…
  8. Vermeiden Sie Sprühflaschen oder Deoroller (RollOns) für das Auftragen des Antitranspirants!
    Der beherzte Druck auf den Spühkopf des Antitranspirant-Sprays oder das mehrfache Auftragen über den Roller der RollOn-Flasche führt in vielen Fällen zu spürbar unangenehmen Hautreizungen (Jucken, Brennen, Pieksen). Besser ist es, wenn Sie das Antitranspirant über die Fingerkuppe sanft auf die betroffene Stelle aufmassieren. Eine weitere Möglichkeit ist die Benutzung eines Wattebauschs oder eines Wattepads. In diesen Fällen müssen Sie jedoch damit rechnen, dass verhältnismäßig viel Antitranspirant im Trägermaterial verbleibt und somit vergeudet wird.

    Wenn Sie Hände und Füße behandlen wollen tropfen Sie 2-3 Tropfen auf die Handinnenfläche und reiben Sie das Antitranspirant mit den Händen auf die Fußsohlen ein. Hierbei erreichen Sie eine optimale Verteilung und behandeln gleichzeitig Schweißhände und Schweißfüße.

  9. Planen Sie Anwendungsintervalle und reduzieren Sie die Anwendung schnellstmöglich!
    Sie benutzen Ihr Antitranspirant gerade einmal 3 Tage und sind schon trocken? Sehr gut - genau so wie Ihnen geht es den meisten Anwendern! Es wäre jetzt jedoch ein Fehler die Anwendung einfach jeden Abend weiter zu führen. Statt dessen sollten Sie versuchen Anwendungspausen einzulegen. Lassen Sie ruhig einmal testweise einen Abend aus. Sind Sie am Folgetag noch immer trocken pausieren Sie einen weiteren Abend.

    Bei den meisten Anwendern ist es problemlos möglich, Anwendungspausen über 2-3 Tage einzulegen, so dass das Antitranspirant nur noch 2-3 mal pro Woche anwgewendet werden muss.
  10. Eine ununterbrochene, durchgehende Anwendung verbessert nicht die Wirkung!
    Ergänzend zum vorhergehenden Punkt hier noch einmal einer der wichtigsten Feststellungen: die Reduktion der Anwendungsintervalle verbessert die Wirkung, nicht umgekehrt! Was paradox klingen mag ist ein Erfahrungswert, den wir mit zehntausenden von Kunden sammeln konnten. Scheinbar ist es kontraproduktiv einen bereits optimal bestehende Verpropfung der Schweißdrüsen weiter zu behandeln. Hierbei wird ein bereits bestehender Pfropf aufgelöst und kann sich ggff. nicht wieder optimal festsetzen. Ein ordentlich gebildeter Pfropf im Ausgangskanal einer Schweißdrüse hält ca. 4 Tage und baut sich dann stückweise über bis zu 14 Tagen ab. Dies führt dazu, dass einige Anwender ihr AHC-Antitranspirant nur alle 7-10 Tage anwenden müssen. Dies schont die Haut und gleichzeitig Ihren Geldbeutel :-)
  11. Benutzen Sie die richtige Stärke für Ihr Schweißproblem!
    Ein Antitranspirant unter 20% Anteil des Basiswirkstoffs Aluminiumchlorid wird gegen übermäßiges Hand- oder Fußschwitzen in den meisten Fällen eher wenig bringen. Umgekehrt macht es in den meisten Fällen wenig Sinn auch starkes Achselschwitzen mit einem Antitranspirant zu behandeln, das mehr als 20% Aluminiumchlorid enthält.

    Versuchen Sie es bei Achselschwitzen also immer zuerst mit einem möglichst sensitiven Produkt und steigern Sie den Aluminiumanteil nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit einem Fachmann. Fragen Sie uns gern… !
  12. Haben Sie Gelduld - nicht in jedem Fall kann Schwitzen in Tagen beseitigt werden!
    Nicht selten treffen wir auf Anwender die sich bei der Anwendung von Antitranspiranten selbst unter Druck setzen. Bereits nach der ersten Anwendung wird alle paar Minuten die Achselhöhle oder die Handfläche überprüft ob das Schwitzen schon Vergangenheit ist. Ein solches Verhalten ist absolut kontraproduktiv!

    Bitte versuchen Sie Geduld aufzubringen. Rechnen Sie von Anfang an damit, dass Ihr Antitranspirant mehrere Wochen brauchen kann um seine Wirkung voll aufzubauen. Wenn es dann doch deutlich schnell geht - wunderbar! Super! Aber kalkulieren Sie dies bitte nicht ein sondern rechnen Sie eher mit einer längeren Anwendung bis zum Erreichen einer zufriedenstellenden Wirkung. Alles andere erzeugt Stress und dieser führt zu weiterem, verstärkten Schwitzen.

    Versuchen Sie also entspannt und doch hoffnungsvoll in ein neues, schweißreduziertes Leben zu starten :-)

Tags: anwendung, nebenwirkung, ratgeber, tipps

Verwandte Artikel:

Es ist möglich, diese FAQ zu kommentieren.

Kommentar von :
ENDLICH!!!Wer nicht schwitzen muss kann sich auch nicht vorstellen wie unangenehm es ist z.B. vom Zahnarztstuhl zu steigen und eine GROSSE PFÜTZE SCHWEISS läuft von der Armlehne des Stuhl´s... peinlich. Und dann die falsche Anschuldigung vom Doc, er meinte die Helferin hätte nicht aufgepasst, mit irgend einer Flüssigkeit gekleckert. Die tat mir so leid, das ich mit der peinlichen Wahrheit die Unschuldige, noch in der Lehre, verteidigte. Tja, der Doc schaute nur erstaunt und es fehlten ihm die Worte. Das passiert mir nicht mehr! AHC ist echt SUPER!!! Aber vergessen kann ich diese, und noch 100 weitere könnte ich erzählen, nie mehr. Was ich auch immer ganz schlimm fand, war im Winter,ich ständig am frieren und war mit riesen Schweissflecken unterwegs. Was ist man dann am schwitzen oder am frieren oder schwitzen? Nein zu warm war mir nicht, es war nur: "das Wasser lief mir unter den Armen raus". Tja und mit nassen Klamotten, bei Kälte, friert man noch mehr. Hört sich komisch an, aber ich finde den Winter nicht mehr so kalt, seitdem ich mit trockenen Klamotten unterwegs bin. DANKE!DANKE!DANKE!AHC!!!
Wer noch mehr Geschichten braucht um dieses tolle Fläschchen zu bestellen: ich hätte noch genug davon, viele peinliche und wenige lustige, aber... keine Zeit... lacht über eine andere Person die immer noch schwitzen muss.
Ich gehöre nicht mehr dazu!
Tolle Erfindung, für die leidenden "SCHWITZER" aber auch für die Mitmenschen der "Schwitzer".
Eine Frage: warum gibt es so wenig Werbung für AHC? Darf man für gute Sachen, die wirklich helfen, keine Werbung machen? Weil die anderen Hersteller ihre sinnlosen Artikel sonst nicht mehr loswerden würden? Komisch...!?! Egal ich muss nicht alles verstehen......
DANKE!!!
Gruss,
ein wirklich 100% überzeugter
AHC-Fan!
Geschrieben am: 10-04-2011 11:02